Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image
Scroll to top

Top

Das richtige Dateiformat für eine schnelle Ladezeit

Das richtige Dateiformat für eine schnelle Ladezeit

Eine langsam ladende Webseite ist ein Grauen für viele Besucher und führt dazu, dass viele nie wieder kommen. Je kleiner Bilder und Videos auf der Webseite sind, desto schneller die Ladezeiten. Um Ladezeiten zu optimieren, kommt es unter anderem auch auf die Verwendung von gut komprimierten Dateien an. Hier ein Überblick über verschiedene Dateiformate, die zur Ladezeitoptimierung beitragen.

Bilder für Web komprimieren

Grafiken und Fotos werten den Inhalt von Websites auf und vermitteln Inhalte noch anschaulicher. Zur Verfügung stehen verschiedene Formate, etwa JPEG (JPG), ein Format speziell für Fotos, das sich auf kleinste Größen komprimieren lässt, jedoch nicht ohne dabei an Qualität zu verlieren. Einfache Grafiken mit wenigen Farben (z. B. Logos) oder mit einem transparenten Hintergrund sind alternativ über PNGs verlustfrei komprimierbar. Nachteil: die Dateigröße ist im Vergleich zu JPGs höher. SEO Experte Manuel Sika empfiehlt WebP als eine effiziente Lösung für die Bildkompression, da dieses Format das beste Verhältnis aus Kompression und Bildqualität bietet und auch für transparente Bilddateien geeignet ist. Vektorbasierte Grafiken sind skalierbar und haben nur eine geringe Dateigröße, sind allerdings für Fotos ungeeignet.

Videos einbinden

Neben Bildern sind auch Videos gefragt, um komplexe Inhalte anschaulicher zu erklären, für Abwechslung zu sorgen und allgemein lange Texte aufzulockern. Das gilt insbesondere für Erklärvideos, Webinare und Schulungen. MP4-Dateien werden durch Komprimierung qualitativ oft schlechter. Viel besser geeignet ist das Format WebM, da es für Webvideos eine gute Kompression und Qualität bietet. Allerdings funktioniert es nur in modernen Browsern.

PDF und Co für Dokumente

E-Books, Whitepaper und andere Dokumente lassen sich sehr gut als PDF online einbinden. PDFs funktionieren plattformunabhängig, komprimieren Dokumente auf kleine Größen, lassen sich aber bei sehr umfangreichen Dokumenten nur langsam laden. Ebenfalls in Verwendung sind HTML-Webdokumente, die schnelle Ladezeiten versprechen, weil sie direkt im Browser zu öffnen sind.

Audiodateien komprimieren

Podcasts, Hörbücher und andere Audiodateien werden heute ebenfalls häufiger in Websites eingebettet, um Besuchern noch mehr Abwechslung beim Konsumieren verschiedener Inhalte zu bieten. Neben dem klassischen MP3-Format, das bei der Kompression leichte Verluste verkraften muss, gibt es noch weitere Audioformate, die sich für die Verwendung im Web eignen.

Tipps für schnellere Ladezeiten

Alles, was auf die Website kommt, sollte vorher komprimiert werden. Manche CMS-Tools erledigen das automatisch beim Hochladen. Etwa bei WordPress, das mit dem passenden Plugin Bilddateien automatisch auf eine kleinere, webfreundliche Größe komprimiert. Auch Videos und Dokumente lassen sich vorab so weit komprimieren, dass sie sich nicht negativ auf die Ladezeiten auswirken. YouTube-Videos nicht auf den eigenen Server hochzuladen, sondern idealerweise per Link einzubetten, ist ebenfalls hilfreich. Zusätzlich wird empfohlen, ein modernes Browser-Caching-Tool einzusetzen, um die Ladezeiten zu verringern. Die Technik Lazy Loading sorgt zusätzlich dafür, dass alle Webbilder und andere Medien erst dann geladen werden, wenn sie auch wirklich benötigt werden. Also wenn ein User nach unten scrollt, werden Bilder und Videos erst dann geladen und nicht schon beim Aufrufen der Website.

Tipp: Welche Ladezeiten eine Website (Desktop und auf mobilen Geräten) hat, lässt sich leicht über verschiedene Tools, wie etwa PageSpeed Insights von Google, herausfinden.